Donnerstag, 31. Januar 2013

Das erste Paar im 2013

 
"Oktoberli" Socken, Gr. 42
 
Material: Schoppel-Sportsocke, 100 g / 280 m
selbst gefärbt
Muster: glatt rechts, wie gewünscht, Streifen in schwarz
Nadeln: 2.5 mm
64, 66, 68 Maschen
Verbrauch: 100 g
 

 
Das erste Paar Auftragssocken ist fertig und schon beim Empfänger. Da der Schaft 20 cm hoch ist, und ich zu den 64 Maschen zusätzlich vier Maschen seitlich aufgenommen habe (sehr hohen Rist), begann ich zu zweifeln, ob das Garn reichen würde. Mit dem Farbstreifenrechner lies ich mir enige Vorschäge machen, wie ich mit schwarzem Garn noch ein paar Streifen stricken könnte. So war ich auf der sicheren Seite. Hier ist nun das Resultat und ich finde es gar nicht so übel und dem Empfänger gefiel es sogar sehr. Was will man mehr?

 
Hier noch die Farbe etwas näher, im Schnee fotografiert. Trotz Föhn und 6 ° Wärme, hat es hier immer noch genug vom Weiss. Ich sehne mich wirklich nach etwas mehr Farbe.
 
 

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Sonntag, 27. Januar 2013

Aus dem Garten und die Freude an Farben


Noch aus unserem Gemüsegarten, gut in der Kälte und in Dunkelheit, in einer Styroporkiste eingepackt, holte ich das Gemüse für das Mittagessen.
 
Hier das Rezept:
  • ca. 1 kg Lauch. Diesen halbieren und in
  • 1 cm breite Streifen schneiden. In eine flache Form vom Dampfgarer verteilen, 
  • 1 frische, kleingehackte Peperocini, (auch noch aus dem Garten) darüber streuen,
  • 1 dl Bio-Gemüsefonds aufkochen und darüber gegeben, 
  • 100 g Bio-Feta (Schaf- und Ziegenmilch, aus Griechenland!), gewürfelt, darüber verteilen, mit
  • Himalaya-Salz aus der Mühle noch etwas würzen. Gleichzeitig ca.
  • 1 kg Kartoffeln, geschält und mit dem selbst gemachten
  • Bio-Kräutersalz würzen(wer mich gut und näher kennt, weiss wie mein selbst gemachtes Kräutersalz ist...),
  • in eine separate, gelochte Form geben,
 
....beides für ca. 35 Minuten in den Dampfgarer geben.
 
 
Die Kartoffeln herausnehmen und den Lauch noch für 10 Minuten bei 220° kurz überbacken.
 
 
Alles zusammen mit einem Kalbsbraten schön auf einem Teller anrichten. Es reicht für 4 Personen und unser Lauch (das andere auch) schmeckte vorzüglich. Er hat eine leuchtende, grün-gelbe Farbe und mit den roten Punkten, da isst das Auge auch mit - oder. Es ist etwas tolles, selbst gezogenes Gemüse auf dem Teller zu haben, auch wenn draussen schon lange Schnee liegt. Was das Konservieren für diese Zeit angeht, bin ich sehr wählerisch geworden. Einfrieren mag ich fast kein Gemüse mehr, frisch aus dem Garten ist es einfach am besten. So kommen einfach die Saisongemüse auf den Tisch.
 
Beim Einkaufen achte ich sehr darauf, woher die Lebensmittel kommen, es gilt ja auch die Ökobilanz zu beachten. Wie das sehr oft auch täuschen kann, ist wieder ein interessantes Thema. Wer sich etwas näher darüber informieren möchte, der kann u.a. auf dieser Seite hier fündig werden. Einen griechischen Bio-Feta wird meines Wissens noch nicht in der Schweiz hergestellt, ist aber in meiner Küche nicht weg zu denken. Auch was das Salz angeht, kann lange darüber diskutiert werden. In mir sträubt sich einfach etwas, wenn ich auf den Verpackungen die verschiedenen chemischen Zusätze lese, so geschieht das im Salz mit der Streuhilfe, die den Lebensmitteln zuführt werden (und ich das essen sollte...!) Das nur so als kleine Ergänzung zum obigen Rezept. Das nächste Jahr werde ich wieder im Garten Lauch anpflanzen und für mein Kräutersalz sorgen, das steht fest. Hingegen möchte ich nicht wie vor 200 Jahren leben und auf Neues verzichten, da bin ich ganz ehrlich. Wo kämen wir da hin, stellt sich schon die Frage. Ich benutze die modernen Geräte im Haushalt, da ist viel Kunststoff drin, oder wer geht heute noch mit Ski aus Holz auf die Piste? Wer wäscht noch alles von Hand im See oder Bach??? Nein, nein, ich bleibe auf dem Boden, keine Angst. Das war einmal ein Ausschweifen, weil mir gerade danach war, in Zukunft wird es hier wieder fast ausschliesslich um handwerkliche Dinge zu lesen geben.  
 
Meine Tochter wunderte sich kürzlich, wieso ich denn meine Küchenschürze auf der linken, "falschen" Seite umgebunden hätte. Der Grund: Auf der linken Seite ist sie noch "weisser"! Damit ich auch in der Küche gut aussehe und kochen kann :-) musste also eine neue Schürze her. Das Schnittmuster machte ich mir selber von der alten Schürze. Das steckte ich im Stoffbruch auf den Stoff auf. Dieser Baumwollstoff wählte ich aus meinem Vorrat aus, der war wohl vorher eine Tischdecke (Geschenk aus einem Nachlass einer Schneiderin). Er ist etwas fester und genau richtig, obwohl es mir mit etwas weniger "Bauernhaus-Stil" besser gefallen würde. Eine grosse Tasche war von Anfang an eingeplant, die finde ich sehr praktisch. 
 
 
Zur Ablenkung noch etwas Spitze aufgenäht,
 
 
 
 
so war das Stück schnell fertig genäht und beim heutigen kochen umgebunden. Davon muss ich noch mehr machen, mit anderen Stoffen. Ich habe da so eine Idee...
 
Zwischendurch noch angestrickt habe ich diesen Knäuel. Mir war so richtig nach leuchtenden Farben.... Es ist einfach schon lange alles in weiss gehüllt, wenn ich aus dem Fenster sehe.
 
 
Diese Seidenstoffe sind vorgewaschen und warten auf die weitere Verarbeitung.... Wie man sieht, auch wieder recht viel Farbe!
 
Habt alle noch einen schönen Restsonntag!
 
Brigitte
 
 
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