Mittwoch, 24. August 2016

Panoramawanderung - ein Hochgenuss

Früh bin ich aufgestanden (ohne Wecker), mit grosser Vorfreude und einem schönen Plan für den herrlichen Tag, ging es Richtung Glarus, der kleinsten Hauptstadt der Schweiz. Den Rucksack und die Wanderschuhe dabei war dies noch nicht mein Ziel. Ich bin bis Linthal, 645 m, gefahren und dann mit der Standseilbahn nach Braunwald, 1256 m hoch. Von unten ahnt man nicht, was da oben für ein herrliches Dorf liegt, autofrei dazu!

Mitte: Ortstock, 2717 m, rechts: Höchturm, 2666 m

War das ein Anblick! Immer diesen Ortstock und noch viel mehr in den Augen, ging ich den Panoramawanderweg in umgekehrter Richtung. Vor vielen, vielen Jahren bin ich mit einer Freundin von der anderen Seite her auf diesem Ortstock gestanden. Heute nun war es eine (gelenkschonende!) kleinere Wanderung angebrachter, also ein Hochgenuss pur. 

Links: Tödi, 3614 m, rechts: Clariden, 3267 m

Unten im Tal vermochte die Sonne noch nicht hin, hier oben war es einfach herrlich und ich genoss immer wieder den Rundumblick. 
So wunderschön ist dieser Weg angelegt. 


Der Weg führt auch durch einen Tunnel. Nach diesem habe ich den Weg verlassen und bin auf den Sebelengrat, 1891 m, gestiegen. Zu neugierig war ich, denn da musste man doch besser auf die andere Talseite sehen können.....


Richtig, da erblickte ich den Oberblegisee, 1422m (Bildmitte).


Ein Blick zurück.... einfach herrlich! Kurze Zeit später stieg ich wieder auf den Wanderweg ab.


Es ging auf dem Sebelengrat weiter, und immer noch bestaunte ich die herrliche Bergwelt. Genusswandern pur, nenne ich das.

Eggstöcke, 2449 m (Klettersteige, Klettergarten)

Hier machte ich Mittagspause und gönnte mir ein kleines Picknick. Es waren sehr wenige Leute unterwegs, nur in der Nähe der Gasthäuser wurde es lebendiger. Genau so wie ich es mag - ruig eben.
Eine lustige Gruppe Männer (Freigestellte... oder Senioren??) machten hier eine Verschnaufpause und ich knipste da von der ganzen Gruppe ein Erinnerungsbild für sie. Eigentlich wäre da ja auch ein Bild von mir etwas gewesen.... Jetzt müsst ihr mit der leeren Bank vorlieb nehmen.


Der Weg führte weiter auf dem Grat. Zwischendurch genehmigte ich mir das Dessert - frische Heidelbeeren. Seht ihr sie auch? Köstlich.... Es hätte sich gelohnt ein Gefäss zu füllen, so viele Beeren hatte es.


....und immer wieder dieser Ausblick ♥, auch zurück. 


Auf Grotzenbühl, 1559 m, angekommen, genehmigte ich mir einen Kaffee und dazu ein "Meitschibei". Die Goldelbahn führte mich dann wieder hinunter nach Braunwald und mit der Standseilbahn wieder an den Ausgangsort.



Ich hoffe, ich habe euch mit diesen vielen Bilder nicht gelangweilt.... Wer diese Leidenschaft, das Wandern, mit mir teilt, kann mich verstehen. Ich habe mir damit schon wieder einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Vielleicht kann ich damit eine Anregung geben, auch selbst einmal in dieser herrlichen Bergwelt den Weg unter die Füsse zu nehmen. Und...., in diesem "Glarnerländli" gäbe es noch einige andere lohnende Ziele. Vielleicht kommt jemand mit mir mit?



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Montag, 22. August 2016

Komfortabler und aufgepeppt

 
 
Nach dem Strick- "Rezept" von Socks Street, das ich immer wieder gerne verwende, ist ein Baby Socken Paar entstanden mit handgesponnener Wolle.

  
Material: Merino/Seide/Alpaka
handgesponnen
Muster: Baby Socks von Socks Street
Nadeln: 2.25 mm

Das Paar hatte ich schon verschenkt an meine Enkelin. Nun ist die Kleine, wie alle munteren Babys, häufig schon mit ihren Füsschen beschäftigt, steckt diese in den Mund und erkundet natürlich auch die Söckchen. Sie zappelt, quietscht laut und ist für mich ein herrliches "♥ Herz-Käferchen ♥", wie ich sie oft nenne, oder auch mein Goldschatz. Ach, es ist einfach herrlich Grossmama zu sein. Ich geniesse jeden Augenblick mit ihr und staune immer wieder, welche Fortschritte sie macht. Es ist einfach ein grosses Geschenk, so ein gesundes Kindlein. Und erst, wenn sie strahlt über das ganze Gesicht, zum dahinschmelzen.


Auf diese Weise ist es doch klar, musste doch auch bei diesem Paar zusätzlich eine "Befestigung" angebracht werden. Ohne Bindeband geht gar nicht....! Da das Paar keine Lochtour hat, häkelte ich ein Band, in Kontrast zu dem grau, aus einem Rest Wollmeise Twin in grün (Farbe: Grünfink WD). Mein "Rezept" dazu:
  • 150 Luftmaschen
  • 1 feste Masche in zweite Luftmasche
  • 5 Doppelstäbchen in gleiche Luftmasche
  • 1 feste Masche in gleiche Luftmasche
  • Kettmaschen in jede Luftmasche bis 2. letzte Luftmasche
  • 5 Doppelstäbchen in gleiche Luftmasche
  • 1 feste Masche letzte Luftmasche 
 

 

Um das Bindeband zu befestigen, häkelte ich es mit einer festen Masche und einer Luftmasche dazwischen an die Söckchen. Begonnen habe ich seitlich über der Ferse und ich fasste dabei jede zweite Masche auf.


So sieht das Paar nun aus, gleich mit einem Doppelknopf gebunden. Eine Garantie ist es natürlich nicht, dass das Paar an den kleinen süssen Füsschen bleibt :-). Sie wird ob kurz oder lang, auch diese Socken ausziehen... Aber wenigstens bleiben sie beim schlafen oder auch sonst, länger dort wo sie hingehören.



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Freitag, 19. August 2016

Am 4. Tag der Reise

Noch ein kleiner Ausschnitt aus meiner Kanada-Rundreise möchte ich euch nicht vorenthalten. Nach einer ausführlichen Stadtrundfahrt der am Ottawa River gelegenen Stadt Ottawa, sind wir weiter gefahren über die Provinzgrenze Richtung Montréal. In einer Naturlandschaft voller Ahornbäume besuchten wir die "Sucerie de la Montagne", eine Zuckerhütte.


Der Betrieb wird heute von der jüngeren Generation in traditioneller Weise weitergeführt.


Es wurde uns erklärt, wie da heute noch der traditionelle und landestypische Ahornsirup hergestellt wird. 


So wird der Saft "geerntet".


 Die Verarbeitung ist sehr aufwändig mit langem Einsieden.


Von hell bis dunkel, so verändert sich die Farbe und auch der Geschmack, von der ersten bis zur letzten Entnahme im Frühjahr. Links im Bild sieht man das "Anzapfstück".

 

Auch das Brot backen sie da noch selber.


Im Ambiente der Pionierzeit genossen wir ein Mittagessen, das nach alter Québecer Art zubereitet wurde. Auch Bier und Wein mit Ahornsaft hergestellt, bekamen wir zum Kosten. Sogar musikalische Unterhaltung hatte dabei nicht gefehlt. 


 In anderen Gasträumen daneben entdeckte ich weitere Raritäten.
 

Ob diese Nähmaschine noch funktioniert, entzieht sich meiner Kenntnis. Staub hat sie jedenfalls angesetzt. (Meine hier zuhause ist zum Glück abgedeckt.... und wird nächste Woche verpackt zum Transport.)


Dieser Ofen wird in der kalten Jahreszeit noch benutzt und gibt sicher schöne Wärme ab.


Man konnte überall etwas entdecken, was das Leben da das ganze Jahr ausmacht. Dazu gehört auch die Jagd.


Draussen vor den verschiedenen Gebäuden sah es Richtung Himmel so richtig grün aus, es war weit herum voller Ahornbäume.


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Samstag, 6. August 2016

Ein Traum wurde wahr....

Es war einfach wunderschön und ich habe mir mit dieser Rund-Reise ein lang gehegter Wunsch erfüllt. Immer noch von den vielen Eindrücken und Erlebnissen überwältigt, werde ich in Zukunft noch lang davon zehren. Unterwegs war ich in einer kleinen Reisegruppe in Kanada: Youtube Video.

 Unschwer zu erkennen: Toronto

.... auch das war in Toronto, da begann die Reise.

Die Niagara-Wasserfälle waren sehr beeindruckend.

Strahlend-türkisblauer Gletschersee Peyto Lake, in den kanadischen Rocky Mountains, einer von vielen Seen.


 Zwei Tage unterwegs mit dem Mountanineer Train...

Ach ja, es waren sehr gute Tage und unvergessliche Eindrücke auch von der Natur. Wir haben wilde Tiere gesehen, auch zwei Schwarzbären.Wir waren eine tolle Reise-Gruppe und das Wetter hat auch mitgespielt. Es war ein vollgepacktes Programm und ich bin am eingewöhnen und geniesse noch immer.


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